AMD − was versteht man darunter?

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Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

AMD − was versteht man darunter?

Sehbeeinträchtigungen werden weltweit zu einem immer größeren Problem. Der teilweise oder vollständige Verlust des Augenlichts kann verschiedene Ursachen haben: Manche Menschen werden mit einer Sehbehinderung geboren, während andere diese erst später im Leben entwickeln. Die altersbedingte Makuladegeneration oder AMD entsteht beispielsweise erst mit dem Alter.

Dabei ist der zentrale Teil des Auges, die Makula, geschädigt. Diese ermöglicht uns scharfes, detailgenaues Sehen. AMD kann zu einem Verlust des zentralen Sehfeldes, verschwommenem Sehen oder Blindheit führen.

Auch wenn das Altern die Hauptursache für AMD ist, kann auch unser Lebensstil eine Rolle spielen. So erhöht Rauchen beispielsweise das AMD-Risiko, ebenso wie die Belastung durch blaues Licht von digitalen Geräten wie Computern und Smartphones. Die Menschen werden immer älter und um das ganze Leben lang gut sehen zu können, ist eine umfassende Vorsorge essenziell, um das AMD-Risiko zu senken.

 

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Weltweit leiden immer mehr Menschen unter Sehbeeinträchtigungen. Der Verlust des Augenlichts, sei es teilweise oder vollständig, kann viele verschiedene Ursachen haben; einige davon sind angeboren, während sich andere erst mit dem Alter entwickeln. Einige Menschen, die unter neurologischen Störungen oder Entwicklungsstörungen leiden, sind besonders gefährdet; darüber hinaus gehen Diabetes oder bestimmte familiäre Erkrankungen mit einem erhöhten Risiko für Sehbehinderungen einher. Aber auch sogenannte Lebensstilfaktoren können zu einem Sehverlust im späteren Leben beitragen, darunter Rauchen oder eine ungesunde Ernährung. Es gibt zwar Möglichkeiten, die Betroffenen zu unterstützen, beispielsweise mithilfe von Korrekturbrillen und -linsen oder chirurgischen Eingriffen, aber Sehschwierigkeiten können trotzdem einen großen Einfluss auf die Lebensqualität haben. Daher ist der Schutz des Augenlichts für viele Verbraucher in Deutschland eines der wichtigsten Gesundheitsthemen.

Schätzungsweise 80 Prozent der Sehbeeinträchtigungen könnten entweder geheilt oder durch Prävention verhindert werden.[1] Daher tragen Optiker, die sich kontinuierlich weiterbilden und eng mit ihren Kunden zusammenarbeiten, entscheidend zu deren lebenslanger Augengesundheit bei – mit umfassender und kompetenter Beratung rund um den Schutz der Sehkraft.

Auf der Basis von schnellen und akkuraten Mess- und Diagnosemethoden können Optiker Empfehlungen aussprechen, die genau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind – wie beispielsweise spezielle schützende Brillen oder Nahrungsergänzungsmittel, die die Augengesundheit stärken.

 

Das Auge

Das menschliche Auge ist täglich vielen unterschiedlichen Reizen ausgesetzt, darunter dem natürlichen Sonnenlicht aber auch beispielsweise künstlichem Licht von Leuchtdioden (LEDs). Die Augen spielen eine signifikante Rolle im täglichen Leben, sie helfen, all diese Reize wahrzunehmen und zu verarbeiten, und bilden somit das Fenster zur Welt.

Aufgrund des modernen Lebensstils ist unser Sehvermögen jedoch gefährdeter als je zuvor. Daher sollte die Augengesundheit einen großen Stellenwert einnehmen, sowohl für Verbraucher als auch für Optiker. Der Fokus muss dabei nicht nur auf der Behandlung, sondern besonders auch auf der Prävention liegen – nur so ist es möglich, optimal die lebenslange Augengesundheit zu unterstützen.

 

Belastung durch blaues Licht

Den meisten von uns ist die wichtige Rolle bewusst, die Licht in vielen physiologischen Prozessen in der Natur und im menschlichen Körper spielt. Immer mehr Studien weisen jedoch darauf hin, dass manche Lichtquellen der Augengesundheit auch schaden können. Die Strahlung von blauem Licht beispielsweise, die von digitalen Geräten wie Computern, Smartphones und Tablets abgegeben wird, kann bei Menschen jeden Alters zu langfristigen, irreversiblen Augenschäden führen.

Blaues Licht ist auch Bestandteil des natürlichen Sonnenlichts. Schon immer waren die Menschen also dieser Strahlung ausgesetzt, allerdings ist die Belastung heute mit der wachsenden Nutzung digitaler Technologien deutlich größer. Dies führt zu einem signifikanten Gesundheitsproblem, da das Risiko für Augenschäden steigt, je mehr blauem Licht der Mensch ausgesetzt ist. Eine übermäßige Belastung durch blaues Licht kann beispielsweise zu folgenden Beschwerden oder Krankheiten führen:

·      altersbedingte Makuladegeneration (AMD), eine der Hauptursachen für Sehbehinderungen und Erblindung[2]

·      Asthenopie und das Computer-Vision-Syndrom (CVS)[3]

·      Schlafprobleme[4]

 

[1] WHO, „Blindness and visual impairment“, [Webseite], 2017, http://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/blindness-and-visual-impairment (abgerufen am 23. August 2018).

[2]J. Dillon et al., „Transmission of light to the aging human retina: possible implications for age related macular degeneration“, Experimental Eye Research, Bd. 79, Nr. 6, 2004, S. 753–759.

[3] American Optometric Association, „Computer Vision Syndrome“, [Webseite], 2018, https://www.aoa.org/patients-and-public/caring-for-your-vision/protecting-your-vision/computer-vision-syndrome?sso=y (abgerufen am 14. August 2018).

[4]G. Tosini, „Effects of blue light on the circadian system and eye physiology“, Molecular Vision, Bd. 22, Nr. 1, 2016, S. 61–72.

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